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Barrierefreies Webdesign - Eine Übersicht

Oct 12, 2006

Wie definiert sich Barrierefreiheit?

Barrierefreies Webdesign – manchmal auch Zugänglichkeit oder Accessibility genannt – ist die Kunst, Webseiten so zu gestalten, dass jeder sie nutzen und lesen kann.

Barrierefreiheit bedeutet unter anderem das man bei allen Prozessen der Webseitenerstellung (z.B. Layout und Programmierung) berücksichtigt, dass auch Menschen mit Behinderungen und altersbedingten Einschränkungen das Angebot einer Webseite nutzen können. Zudem sollten barrierefreie Webseiten sowohl auf dem Monitor als auch dem Handy, PDA und anderen Anzeigegeräten ohne große Einschränkungen nutzbar sein.

Welche Vorteile bieten barrierefreie Webseiten?

Eine barrierefreie Webseite bietet sowohl dem Besitzer als auch dem Nutzer viele Vorteile. Barrierefreie Webseiten können von Suchmaschinen in der Regel leichter indexiert werden und werden daher meist höher eingestuft.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Anpassung des Layouts an das jeweilige Ausgabegerät. So kann eine Webseite z.B. gesondert für die Ausgabe auf Druckern, PDAs und Handys optimiert werden, ohne dabei Einfluss auf die Darstellung im Webbrowser nehmen zu müssen.

In Deutschland leben derzeit ca. 650.000 Menschen die unter einer Sehbehinderung leiden. Mit einer barrierefreien Internetpräsenz erweitern Sie somit auch Ihren Nutzerkreis.

Wer braucht Barrierefreiheit?

Internetseiten von öffentlichen Einrichtungen (z.B. dem Arbeitsamt) müssen spätestens seit dem 31.12.2005 Behinderten zugänglich gemacht sein.

Zur Zeit sind barrierefreie Webseiten noch keine Pflicht für Jeden. Doch wer möchte schon potentielle Besucher und Kunden ohne viel Mehraufwand von seiner Webseite aussperren?

Wie erreiche ich eine barrierefreie Webseite?

Eine Internetseite ist barrierefrei, wenn unter anderem folgendes bei der Gestaltung und Programmierung beachtet wird:

  • Strickte Trennung des Inhalts und Layouts durch CSS
  • Vermeidung von Tabellen bei der Umsetzung des Layouts
  • Vermeiden von Framesets
  • Tabellen nur dann verwenden, wenn Inhalte tabellarisch dargestellt werden müssen
  • möglichst keine Texte als Grafiken einbinden
  • Grafiken müssen mit einem alternativen Text versehen werden
  • Farbkombinationen vermeiden, die Farbenblinden das lesen von Texten oder erkennen von Bildern erschweren

Weiterführende Links

Artikel der Magdeburger Volksstimme an dem ich mitgewirkt habe

Weiterführende Informationen

Angaben

Autor: Christian Vogt (Magdeburg)